2007-03-12 Die Celtic Tenors bringen eine vergnügliche Ablenkung - www.celtic-tenors-fans.com

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2007-03-12 Die Celtic Tenors bringen eine vergnügliche Ablenkung

Von David Williams für die Sunday Gazette-Mail

 

Wenn der März herankommt und der St. Patricks-Day wartet, greift das West Virginia Symphony Orchestra jedes Mal auf keltische Musik für seine Pops-Konzerte zurück. Am Freitag Abend haben die Celtic Tenors eine nette Abwechslung beigesteuert, leicht, niemals überzogen und mit vielen ablenkenden Momenten.

 

Das lokale Orchester schien niemals komplett eingesetzt zu werden, aber wenn es spielte, war es gut. Für den grössten Teil der Show verliessen sie sich auf den klavierspielenden Direktor David Munro (mit dem Mountain Stage Bandleader Ron Sowell auf der Gitarre) und auf das dreistimmige Singen der Tenöre Matthew Gilsenan, James Nelson und Daryl Simpson.

 

Die Eröffnungs-Nummer ‚Caledonia’ war vielleicht der Höhepunkt.

 

Schokoladensüsse Harmonien von den Sängern überlagerten die Geigen, Harfe, Horn und ein paar grosse Bass-Trommeltöne. Ein paar Stücke, die Josh Groban zuzuordnen sind, „You Raise Me Up“ und „The Prayer“, passten wunderbar zu den Sängern. Auch wurden die Künste des Orchesters weise eingesetzt, die Überladung von manchen David Foster Arrangements fiel weg. „The Prayer“ brachte auch die wunderbare Stimme von Deirdre Shannon aus der Show ‚Celtic Woman’, verstärkt durch ein Violin-Obligato der Konzertgeigerin Amelia Chan, zur Geltung.

 

Die Sänger blieben nicht nur bei keltischen Liedern. Puccinis ‚Nessun Dorma’, bekannt durch die drei Tenöre, war dabei und toll gesungen. Die Sänger brachten das Publikum dazu, die Zwischenmelodie mitzusummen und erhöhten dadurch die vergnügliche Stimmung.

 

Shannon sang auch bei Offenbachs ‚Barcarole’ mit und bei Verdis ‚Trink-Chor’ aus La Traviata. Sie sang sehr süss „Will You Still Love Me Tomorrow“, aber ich verbrachte da die Zeit damit, zu entscheiden, was für eine Farbe ihr Kleid hat, da seine Farbe zwischen grün und blau bei jeder Bewegung wechselte.

 

Danny Boy’ und ‚Shenandoah’ wurden in eindrucksvollen a capella - Stücken dargebracht. Viele komische Momente gab es, wie bei der gut bekannten ‚Paddy McGinty’s Goat’ und pfiffige Spässe wurden zwischen den drei Solisten und Munro, der seine schottische Nationalität voll ausspielte, ständig ausgetauscht.

 

Das Konzert beinhaltet sogar eine passendes Arrangement von Air Supply’s ‚I’m All Out Of Love.“ Ich dachte nicht, dass ich das je in einem Review sagen würde.